News 2005
Das Zuchtjahr 2005
Neues vom Gestüt:
25.06.05 Die Zeit vergeht wie im Flug. Jetzt sind unsere beiden tragenden Stuten Ytsje und Xerxina schon drei Tage zurück und es ist, als wären sie nie weg gewesen. Die Unruhe wächst in uns, denn zwei unserer Damen verweilen noch in Holland und am Mittwoch nächster Woche wird die Herde hier endgültig wieder vollständig sein.
Der kleine Sjamme ist mittlerweile schon eine Woche alt und wenn die viele Arbeit es zuläßt, nutzen wir jede Gelegenheit, den kleinen Mann in seiner Herde zu beobachten. Mama läßt inzwischen die Zügel etwas lockerer und so hat er die Chance, den Rest der Truppe genüßlich um seine kleinen Hufe zu wickeln....Menschen selbstverständlich einbegriffen! Er ist außergewöhnlich zutraulich und wiehert einem schon erwartungsvoll entgegen, wenn man die Weide betritt. Wenn kleine Friesenmänner Glück haben, warten ja entspannende Ganzkörper-Massagen.
|
|
|
|
unsere Ster Xerxina ist wieder Zuhause |
der kleine Friesenmann auf den Deichwiesen |
|
|
|
|
Fragt mich doch, warum ich einen Rüssel bekomme....... |
.....hier ist die Antwort!!!! Poschi-Kraulen!!!!! |
|
|
|
|
Ein Bild spricht für sich.....;-) |
Das Ringen um die Gunst des Kraulens |
|
|
|
|
so langsam füllt sich die Weide wieder |
wo schiebt man denn bei diesem Schaukel-Pferdchen den Euro rein?????? |
|
|
|
|
so sieht der Sommer aus |
und das soll man alles fressen??? |
|
|
|
|
es gibt Stellen, die tun ja sooooooooooooo gut! |
22.06.05 04.00 Uhr!!!! Der Wecker klingelt mal wieder nach sehr wenig Schlaf. So beginnen bei uns seit geraumer Zeit die "Urlaubstage". Aber die Freude, die ersten beiden Fellnasen wieder abholen zu dürfen, läßt uns die Müdigkeit nach anfänglichen Startschwierigkeiten vergessen. Die Hinfahrt ist noch sehr angenehm, da wir den Pferde-Anhänger nach dem Transport der letzten beiden Stuten in Holland lassen durften und nun zumindest mit annehmbarer Geschwindigkeit gen Westen fahren können.
Erste Station ist eine sehr erfahrene Friesenzüchterin/Autorin und es ist immer wieder spannend und aufschlußreich, mehr über die holländischen Friesen-Internas zu erfahren, an die wir aufgrund der Entfernung und der sprachlichen Unfähigkeiten nicht gelangen würden. Wir dürfen uns noch verschiedene Nachzuchten von bekannten Deckhengsten anschauen und schon wieder ist man, beeindruckt von den heranwachsenden Friesenkindern, bei der Planung der nächsten Deckaktionen, obwohl die Ergebnisse der diesjährigen ja noch 11 Monate auf sich warten lassen. Aber träumen darf man ja........
Wie immer vergeht die Zeit in Holland wie im Flug und ehe wir uns versehen, ist es früher Abend und wir wollen ja noch mit zwei werdenden Mama´s die Heimreise antreten. Wie üblich, werden wir bei der Familie Hofstee ausgesprochen gastfreundlich empfangen und das ein oder andere Käffchen rinnt noch durch unsere Kehlen, bevor wir eine -für uns nicht einfache- Entscheidung treffen müssen, welche der drei Stuten wir noch bis nächste Woche in Holland verbleiben lassen. Wir entscheiden uns, Xerxina und Ytsje mitzunehmen, da Kendi sich am besten in die dortige Herde eingelebt hat und sie unsere Abfahrt, bedingt durch ihren ausgesprochen guten Appetit, gar nicht registriert. Unterwegs versuchen wir eine kurze Pause mit Wasser und Möhren, die höflich abgelehnt wird, denn die Damen wollen bitte ohne weitere Unterbrechung nach Hause. Wir fügen uns dem Schicksal und kurz vor völliger Dunkelheit erreichen wir das Gestüt, so daß die Entscheidung fällt, beide noch wieder an diesem Abend in die Herde zu bringen. Riesenspektakel, lautes Begrüßungs-Gewiehere und -Getrampel begleiteten unsere Versuche, die Stuten heil vom Anhänger zu bekommen. Es ist sehr schön zu beobachten, wie sich nach kurzer Zeit, die altbekannte Herde schnell wieder zusammen findet.
21.06.05 Früh aus den Federn, Ersatzteile besorgen und schnellstens die Presse reparieren, denn am Nachmittag soll es gewittern und es liegen noch mind. 400 Ballen Heu in ungepreßter Form auf der Weide. Aber irgendwer meint es nicht sonderlich gut mit uns und die Presse versagt uns nach einigen Ballen wieder ihren Dienst, so daß wir auf die nachbarschaftliche Hilfe eines Landwirtes zurückgreifen müssen, der uns das Heu in Ballen preßt, die uns aufgrund ihres Gewichtes beim Stapeln auf den Heuboden, schier zur Verzweiflung treiben. Kneifen gilt nicht, also werden wir die einige Zeit benötigen, um die Futtervorräte für unsere Fellnasen zu verstauen, in der Hoffnung, daß sie es zu schätzen wissen.
Während wir schwitzend und schnaufend unserem "Vergnügen" nachgehen, erreicht uns eine weitere, tolle Nachricht: Nr. 3 der der in Holland gastierenden Stuten, unsere Ytsje, ist nun auch von Olrik tragend, so daß die Herde hier gedanklich schon wieder wächst..... Morgen werden wir das Heu Heu sein lassen, mal wieder sehr früh den Tag beginnen und uns auf den Weg nach Holland machen, wobei unser fahrbarer Untersatz die Strecke schon fast auswendig absolviert! Wir freuen uns riesig, bald alle Stuten hier haben zu können, denn inzwischen sind auch fast acht Wochen vergangen, seit wir die ersten Mädels auf Reisen geschickt haben.
20.06.05 Manchmal muß man dann auch mal wieder ein bißchen Pech haben, um die schönen Momente zu genießen.......Beim Pressen und Einfahren des Heu´s ist die Presse kaputt gegangen, so daß leider nur ein geringer Futtervorrat geschaffen werden konnte. Wir hoffen auf wenigstens noch einen Tag gutes Wetter, damit wir zumindest das Heu trocken ins Lager bekommen.
Leider haben wir bei all dem Trubel viel zu wenig Zeit, unseren kleinen Friesenmann zu beobachten. Am besten wären mind. 24 Stunden am Tag! Aber ein Teil davon nimmt uns schon einer der beiden "Stammesväter" ab......Frans mangelt es erheblich an Erinnerung und er ist der Überzeugung, mit an der Entstehung dieses kleinen Friesenmannes beteiligt gewesen zu sein. Leika hat ihre Versuche mittlerweile aufgegeben, alleinerziehende Mutter zu sein und überläßt Frans gern einen Teil ihrer Aufgaben; schließlich ist sie ja auch schon 6-fache Mutter und da gibt man gern mal ab.......
|
|
|
|
Beste Gelegenheit, mal unauffällig näher zu rücken |
Sagt: Sieht er mir nicht ähnlich??? |
|
|
|
|
Leika muß sich doch noch erinnern........ |
immer am Ball bleiben, heißt die Devise... |
18.06.05 Die turbolente Zeit auf unserem Gestüt nimmt ihren Fortgang:
Noch immer ganz hin und weg von unserem kleinen Sjamme, versuchen wir so oft wie möglich, einen Blick auf die Herde und ihren neuesten Zuwachs zu werfen. Sjamme ist erstaunlich keck und mutig und verhilft Mama Leika zu nie erahnter Kondition. Runde um Runde wird außen um das Roundpen geflitzt und es zeigt sich schon jetzt, wer ein kleiner "Leithengst" werden will.
Leider ruft oft dann die Pflicht, wenn man solche Situationen einfach nur genießen möchte; das Wetter ist seit Tagen gut, das Gras bereits gemäht und es muß alles für das Einfahren des Heu´s vorbereitet werden. Maschinen überprüfen und evtl. reparieren, Heuboden startbereit machen und günstigstenfalls ein paar nette Leutchen zu einem netten Grillabend mit vorherigen Verdiensten "einladen".
Ein weiteres, weit entferntes Ereignis läßt uns erneut Freudensprünge machen: Nummer 2 der verreisten Mädels, die Ster-Stute Xerxina, ist tragend von Jakob. Nunmehr kann auch die erste Rückkehr zweier Stuten ins Auge gefaßt werden, die wir für Mittwoch geplant haben. Die Freude ist riesig, die momentan sehr kleine Herde wieder aufleben zu lassen.
17.06.05 04:00 Uhr hüpf, spring, freu und tanz im Kreis........trotz aller Kontrollmaßnahmen hat Leika es mal wieder geschafft, uns auszutricksen und hat ihr Fohli in aller Heimlichkeit zwischen zwei Taschenlampen-Kontrollgängen ins Gras gelegt. Wie für sie üblich, hat sie alles ganz wunderbar alleine hinbekommen und uns begrüßte im Morgengrauen schon ein kleiner Friesenmann am Zaun. Alles ist komplikationslos verlaufen und Beide sind wohlauf. Einen Abend zuvor rauchten die Köpfe und als der kleine Mann uns anschaute war ohne weiteren Blick auf die Friesennamen-Seiten klar, daß es ein kleiner Sjamme wird. Seitdem laufen hier die Digi´s und Handy´s heiß und auch Euch wollen wir natürlich nicht unsere Schnappschüsse vorenthalten.
|
|
|
|
Sjamme eine Std. nach dem Kontrollgang |
So schaut ein Engelchen aus ;-) |
|
|
|
|
Aller Anfang ist schwer. |
aber DAS können wir als Hengsti schon |
|
|
|
|
bin ich nicht ein wahrer Schatz??? |
und Leo werde ich auch noch um den kleinen Finger wickeln |
|
|
|
|
für 12 Std.alt bin ich schon ganz schön mutig....... |
aber das ein oder andere Päuschen sei auch mir gestattet..... |
14.06.05 Heute haben wir ganz kurzfristig die "Rauchzeichen" unserer Mädels in Holland wahrgenommen und uns kurzerhand entschlossen, unseren eigentlich freien Tag mit ihnen in Holland zu verbringen.
Der erste Stop fand bei unserer Wieke statt, die taillenmäßig einen deutlichen Hinweis auf den momentanen Trainings- und Arbeitseinsatz zeigte. Am 29. Juni 2005 soll sie in Drachten zur Ster-Erklärung vorgestellt werden und wir sind natürlich mit von der Partie und werden alle Daumen und großen Zehen drücken.........Leider führte der erste Deckeinsatz durch den niederländischen Deckhengst Sjaard nicht zum gewünschten Erfolg und wir warten nun sehnsüchtig das Ergebnis des zweiten ab.
|
|
|
|
Wieke Herma |
eine Friesin auf dem Weg des Erfolgs |
Die drei weiteren Stuten Kendi, Xerxina und Ytsje befinden sich glücklicherweise alle zusammen auf einer ausgesprochen familiären Zuchtstation und wir konnten uns davon überzeugen, daß sie sich dort ausgesprochen wohl fühlen. Riesige Weiden soweit das Auge reicht und jede Menge nette Gesellschaft für die edlen Damen..........Ganz aus dem Häuschen waren wir über die Nachricht, daß erstere der Mädels, lt. Untersuchung, nun definitiv von Olrik, einem Jakob-Sohn, tragend ist und die weiteren Untersuchungen am 17. und 19. Juni 2005 werden uns hoffentlich Aufschluß über den Deckerfolg der beiden weiteren Stuten geben. Auch für die sehr schlanke Ytsje haben wir Olrik, einen sehr kräftigen Hengst, gewählt und Xerxina wollten wir nochmal die letzten Deckaktionen des über 20-jährigen, sehr eindrucksvollen Deckhengstes Jakobs zukommen lassen.....
|
|
|
|
riesige Weiden |
ein einziges Miteinander |
|
|
|
|
Stuten mit ihren Fohlen |
Ytsje macht sich fabelhaft |
|
|
|
|
Xerxin Ster wartet auf die Ultraschall Untersuchung |
Kendi, ist tragend von Olrik |
|
|
|
|
|
|
12.06.05 Die Stute Leika hat noch 5 Tage bis zu ihrem errechneten Stichtag und lässt nun die Rundungen erkennen. Deutlich sind durch die Bauchdecke die Fohlenbewegungen zu beobachten. Alles ist gespannt, wer da wohl so strampeln mag.
Mit unserem 1. Schnitt der Heuernte müssen wir uns noch gedulden, denn die Wetterlage und die Grasblüte sind entscheidende Punkte bei der Ernte. Die Maschinen sind einsatzbereit und wir warten nur noch auf Sonne pur.
|
|
|
|
|
18.05.05 ... und ab geht die Post. Die nächsten beiden Stuten zeigten die beginnenden Anzeichen ihrer Rosses und es ging auf die Reise zu den bereits ausgesuchten Hengsten nach Holland. Die freundschaftliche Verbindung zu einigen Hengsthaltern machen jede Fahrt zu einer ganz besonderen Freude.
Bei Wieke war es unter anderem der Zeitpunkt der Trennung von ihrem bereits großem Stutfohlen, Meisje. Hier galt es einer besonderen Aufgabe, sie in der zurück verbleibenden Herde zu beobachten. Sie machte es ganz toll, denn die tragende Leika nahm sich ihrer sofort an, sowie den Begleitschutz von Romeo und Frans. Sogar Jokel ließ den Nasenkontakt wirken !!!
Wieke wird nach ebenso gründlicher Auswahl von Sjard gedeckt und wir werden sie vorbereiten zur " Ster Erklärung ". Sicherlich eine spannende Zeit bis zum Tag der großen Entscheidung. Wieke stammt aus einer wirklich guten Abstammung und wir alle hier würden und sehr freuen, wenn es zu dieser Auszeichnung käme.
Zum heutigen Tag haben wir 4 Stuten in Holland und es ist schon ein eigenartiges Bild, wenn man auf unsere Hausweide schaut !!!
Die nächste fohlende Stute ist unsere Leika. Voraussichtlich wird sie Mitte Juni abfohlen. Die Trächtigkeit ist von Tag zu Tag mehr sichtbar geworden. Dennoch lässt sie von ihrer Funktion der Leitstute keines Falles ab und verweist die verbleibenden Fellnasen achtungsvoll in ihre Schranken der Herde.
08.05.05 Die weiteren Ausbaumaßnahmen unseres Gestütes gehen zügig voran.
Im Mittelpunkt steht jetzt der Reitplatz. In der Größe 20 x 40 m haben wir begonnen im gleichen Aussehen, wie die übrige Einzäunung, die Begrenzung der Platzfläche zu setzen. Sechs Straßenlampen werden auch bei zunehmender Dunkelheit für die Ausleuchtung des Platzes sorgen.
Nun heißt es wieder mit vereinten Kräften, wie schon in den vergangenen Jahren: Holzschutzmittel, Pinsel, Spaten, Nägel und Schrauben, sowie das Erdlochbohrgerät mit Schlepper und auf geht`s. Bis Pfingsten soll das Vorhaben beendet sein und die Fellnasen die ersten großen Runden drehen können.
Der Reitplatz ist im Zusammenhang mit dem Roundpen ein weiterer wichtiger Punkt für das Training und die Ausbildung unserer Pferde. Mit seiner Lage ist er optimal im Ablaufgeschehen des Reit- und Ausbildungsprogramms integriert.
06.05.05 Nach einer kleinen Ruhepause starten wir wieder in die nächste große Runde. Von Seiten der Pferde gibt es zu berichten, dass die Stuten Kendi und Xerxin in Holland auf den Deckstationen verweilen.
Diese beiden Stuten bevorzugen den Naturdecksprung und verbleiben 18 Tage bis zur Ultraschalluntersuchung auf der Station.
Die Stute Leika zeigt ein sehr starkes Anwachsen ihres Umfangs. Ende Juni wird es sich zeigen, was sich in den vergangenen 11 Monaten in ihr entwickelt hat. Die diesjährige Trächtigkeit unserer Leika verläuft etwas einfacher, bislang ohne besonderer Auffälligkeiten.
Die nächste Rosse erwarten wir von den Stuten Ytsje und Wieke. Auch sie sind vorgemerkt für die jeweilige Deckaktion in Holland.
07.04.05 Die Pflegemaßnahmen der Wiesen und Weiden bestimmen bei dem schönen Wetter den Tag und das Fahren mit der Kutsche findet auch wieder seinen Platz.
Romeo und Kendi zeigen sich in Höchstform, wenn es um das Laufen vor dem Wagen geht ! Vom Schritt in den Trapp, ein Vergnügen besonderer Art die beiden laufen zusehen. Die Landschaft zeigt sich bei uns gerade von einer der schönsten Seiten, denn vom Kutscherbock aus bietet sich ein herrlicher Anblick.
Zunächst einmal haben wir die Weiden abgesammelt und anschließend geschleppt, damit u.a. die Maulwurfshügel geglättet werden. Vom Vorjahr war doch so allerlei übriggebliebenes Heu liegen geblieben.
Danach ging es an den großen Misthaufen der vergangenen Monate. Ein nahe gelegenes Maisfeld wurde bestreut und noch gerade rechtzeitig vor der Bodenbearbeitung.
Die Fellnasen sind alle wohlauf und wir gewöhnen zur Zeit mit der weiteren Gabe von Heu und Kraftfutter an das frische Gras.
Gut portioniert und in kleinen Weidenabschnitten, damit nicht mit der Aufnahme des jungen Grases der Eiweißhalt im Blut rapide ansteigt und es zur Hufrehe führen kann. Hier ist eine besondere Beobachtung erforderlich um die weitere Gesundheit der Pferde zu erhalten.
19.03.05 Die täglichen Weidegänge werden zunehmend von der Zeit her, länger.
|
|
|
|
Leika und Ytsje wieder ein Duo |
Frans, ein ruhiger Beobachter der Lage |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
... ein paar Sonnenstrahlen |
und Friesland spielt verrückt |
|
|
|
|
|
|
|
in den ersten 30 Minuten am Tag, wird getobt |
Frans hält Zaunwache, nebenan unser neuer Gast " Herr Schmidt " |
15.03.05 Die Tage werden zunehmend länger und die innere Uhr der Fellnasen passt sich der Zeit an. Wenn nicht Morgens pünktlich die Türen auf gehen, gibt es Alarm im ganzen Haus.
So ganz langsam beginnen wir auch wieder mit der Außenarbeit, denn die regelmäßige Bewegung durch das Reiten und Fahren gehören zu den Aufgaben der Pferde.
Eine besondere Aufmerksamkeit erhalten zur Zeit unsere Stuten in Sachen ihrer Rosse, um das Deckdatum zu bestimmen. Der Romeo sowie auch der Frans tragen zum besseren Erkennen, ihren Beitrag dazu bei. In den Monaten März und April wollen wir mit dem Decken der Stuten abgeschlossen haben. Aus Holland signalisierte man uns, dass die Hengste bereit sind !!!
Die Stute Ytsje erholt sich zunehmend und es macht Freude, sie zu sehen, wie sie am Tagesgeschehen wieder teilnimmt. Sie wendet sich auffällig der Stute Wieke mit ihrem Fohlen Meisje zu. Eine Tante wird geboren !!!
Auf dem Tagesplan steht Abends dann die Pferdepflege, denn der Frühjahrsfellwechsel macht sich bemerkbar und die dazugehörende Ganzkörpermassage lässt die Lippen so mancher Fellnase fallen.
07.03.05 Das Leben geht weiter, wenn auch sehr betroffen. In der Herde ist eine ganz besondere Stille zu bemerken.
Ytsje steht nun unter einer speziellen Betreuung und die kleine Meisje übernimmt eine ganz besondere Rolle in unserer Herde.
Nachdem nun auch die Tierärzte näheres untersuchten, wurde uns mitgeteilt, dass es sich um eine Spange in dem Schlund handelte, zudem noch eine sehr große Weitung, die einen Dauerpatienten ausgemacht hätten. Mit anderen Worten, eine Veranlagung, die nicht operierbar gewesen wäre, nachdem der kleine Mente seine 3. Schlundverstopfung bekommen hatte.
Diese Zeilen, offen und ehrlich schrieb ich in meiner Absicht, andere Fellnasenbegeisterte zu informieren, was einem alles erwarten kann. Insbesondere in der Aufzucht von Fohlen. Bedanken möchten wir uns bei denen, die sich in unsere Situation hineinversetzen können und auch in solchen Stunden, zur Seite stehen. Danke
06.03.05 Freud und Leid liegen so oft aneinander.
Heute verstarb in der Pferdeklinik mein kleiner Sonnenschein Mente.
Er ging ganz tapfer über die Regenbogenbrücke.
27.02.05 Ein paar Schnappschüsse von der Winterweide
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
15.02.05 Die stürmischen, frostigen und kurzen Tage genießen trotz Allem die Friesen im vollem Ausmaß. Morgens bereits sind die auf und abtrippelnden Hufen im ganzen Haus zu hören.
Es muss dann auch sehr schnell gehen, damit die Winterweide erreicht werden kann. Die Fohlen, die mittlerweile über Nacht von den Stuten getrennt sind, beginnen den Tag mit einem ordentlichem Schluck aus der mütterlichen Milchbar.
Die täglichen Arbeiten, wie das misten, füttern werden durch bestimmte Aktionen ergänzt. Da wäre zum Beispiel der Hufschmied zu nennen, der nach 48 Hufen ganz still wurde oder die jetzt zu gebenden Wurmkuren, gemäß Gesundheitsplan.
Auch auf dem Heuboden lassen größere Lücken erkennbar werden, dass es bald wieder auf den Sommer zugeht. Die großen Rundballen werden in der Stückzahl auch weniger und lassen wieder einen Blick auf die Nachbarwiesen zu.
Die Planungen für die diesjährige Deckaktionen in und aus Holland laufen mittlerweile an. Hier und da noch ein paar Abstimmungen und es kann losgehen. Die ersten Rosse Erscheinungen sind bei den Stuten nun wahrnehmbar und die Friesenherren Romeo und Frans daher völlig aus dem .....
|
|
|
|
diese Jahreszeit hat ihren ganz besonderen Reiz |
die Böden sind hart gefroren |
|
|
|
|
Frans, eines der " Beschützer " |
Rundballen, der tägliche Treff |
|
|
|
|
links, Kendi |
Leika beherrscht es total |
|
|
|
|
und die Auszubildenden schauen zu ! |
|
|
|
|
|
Leika, mit Kopfschmuck |
das ist Floh ! so schläft er, wenn es zu hell ist ! |
|
|
|
|
auch Leo, liebt ein Schläfchen nach erledigter Arbeit |
15.01.05 Einen Tag mit dem Nebel und die Friesen sind in der Herde besonders konzentriert, da die Sicht keine 30 m zulässt. Schon die geringste Bewegung lässt alle aufschrecken und führt zur absoluten Ruhe.
Der tägliche Weidegang lässt die erforderliche und natürliche Bewegung zu. Die Fohlen lernen das Sozialverhalten in der gesamten Herde. Alle wirken mit und ist in der Natürlichkeit sowie der Zutraulichkeit zum Menschen, erkennbar.
|
|
|
|
in etwas weiterer Entfernung wacht hier Kendi |
auf der anderen Seite der Winterweide beobachtet Xerxin |
|
|
|
|
... und wenn aus dem Nebel noch ein Fotograf auftaucht |
dann wird auch Romeo nervös |
|
|
|
|
nach kurzem Schnauben erkannte er mich und war doch sichtlich erleichtert und entspannt |
und klar, er zeigte sich anschließend von der schönsten Seite |
|
|
|
|
mittlerweile, das Team Frans und Romeo |
Frans nun auch im Beschützenden Element der Herde |
|
|
|
|
für Fotoaufnahmen macht sich Leika immer besonders hübsch |
mit dem natürlichen friesischen Kopfschmuck |
|
|
|
|
ein Prachtkerl Frans |
auch mit treuem Blick in die Kamera |
|
|
|
|
... und was Meisje von dem Fotografieren hält, sehen wir hier |
14.01.05 Einen Tag auf der Winterweide
|
|
|
|
das ist Frans |
ein Friesenmann besonders schöner Art |
|
|
|
|
Frans verkörpert so besonders den barocken |
und kräftigen Friesentyp |
|
|
|
|
auch Leo gibt sein bestes in der tägl. Arbeit |
|
|
|