Tagebuch 2016

05.11.2016 Echte Pferdefreunde halten zusammen.

Lichterfest in Glückstadt. Die Vorankündigung hörte sich ganz toll an. Deshalb wollten wir unbedingt dabei sein. Ich fragte kurz vorher bei Britta Plotz an, wann der Umzug startet, denn den wollten wir auf jeden Fall auch mit ansehen. Sie antwortete und fragte, ob wir eventuell als erfahrene Pferdeführer mitgehen würden. Die drei Friesen und das Shetty hatten zwar schon viel mitgemacht, aber einen Umzug mit Spielmannszug, Fackeln und Blaulicht, das ist doch eine sehr aufregende Sache. Zumal sehr viele Leute als Zuschauer dabei sein würden.

 

Natürlich sagten wir gerne zu und es war eine tolle Sache.

 

So machten sich Karsten, Sarah, Fee, Anja und ich uns auf den Weg.

 

Ich war wirklich gar nicht aufgeregt, ging ruhig nebenher, passte dabei natürlich auf, dass kein Pferd in die Menge sprang und genoss ansonsten die schöne Stimmung.

 

Tristan wollte am Anfang, als die Trommeln anfingen, lieber flüchten und versuchte zu steigen. Von da an ging es aber alles super. Britta hat glaube ich trotzdem erst wieder geatmet, als alles vorbei war.

 

Als die Musik am Fleet sehr hallte und die Menschen ziemlich dicht standen, da sang ich einfach mit. Mearten, den ich begleitete, fand das gut.

 

Obwohl ich vom Löwen sang, der heute Nacht schläft.

 

Für ihn wurde es nur ganz am Schluss etwas anstrengend. Ich hatte das Gefühl, auf den letzten Metern wollte er am liebsten auf den Arm. Aber mit ein paar Leckerlis zwischendurch als Motivation kamen wir sicher alle zusammen am Stall an.

 

Als die Pferde versorgt waren, saßen wir noch gemütlich im Nettchen. Der überbackene Feta schmeckte himmlisch. Danach sahen wir uns noch eine tolle Feuershow an, dann ging es nach Hause.

Es war ein toller Abend!

15.09.2016 Ein Friese mit fünf Freunden unterwegs.

"Wollt ihr morgen ausreiten?"

 

Dies fragte uns Claudia gestern Abend. Na klar, dachte ich sofort. Wunderbares Wetter war angesagt, also verabredeten wir den Abritt für 11 Uhr. Insgesamt sechs Reiter waren wir und es war wunderschön. Auf einem Stoppelfeld trabten wir das erste Mal an. Für mein Trabertierchen war das Tempo perfekt, ganz gemütlich.

Herrmann aber fand es im Galopp wohl angenehmer. So wechselte er ganz vorsichtig vom Trab in den Galopp. Anja war erst etwas geschockt, aber alles ging doch gut. Wir bestätigten ihr, dass es super aussah und nach ein paar Metern konnte auch sie sich entspannen. Wir ritten eine schöne Strecke und kamen nach 14,9 Kilometern alle glücklich wieder an. Alle bedankten sich bei Claudia für die schöne Idee.

15.09.2016 Unsere Kamee ist schon eine Coole Socke!

Vor einiger Zeit zog Kamee um zu einem befreundeten Kutscher, der auch zwei Friesen hat.

 

Achims Friesenstute Halla hatte im Mai ein Fohlen bekommen und ist selbst noch recht jung. Aber sie ist sehr gelassen, wenn sie vor der Kutsche läuft. Also ein super Pferd, um unserer Kamee das Fahren näher zu bringen.

 

Achims ist auch die Ruhe selbst, wenn er mit den Pferden arbeitet.

 

Daher entschlossen wir uns, sie für eine Zeit dort zur Fahrausbildung zu geben.

 

 

 

Wir waren sehr beeindruckt, als wir ein Video von der ersten Fahrt erhielten. Gleich am Anfang kam ein großer Milchlaster entgegen. Auch danach trafen sie noch mehr interessante Dinge. Aber Kamee zeigte keine Angst. Sie lief fürs erste Mal erstaunlich ruhig und guckte viel. Aber das ist erlaubt.

 

 

Einen kleinen Ausschnitt seht ihr auf "Friesen and friends" oder "Altes Friesengestüt Wittenbergen" bei facebook.

12.09.2016 bis 15.09.2016 Wanderritt

Bini und ich haben schon zwei kleine Wanderritte gemacht, Karsten wollte im letzten Jahr auch am liebsten mit Tjeerde mit kommen. Aber beide waren noch nicht so weit.

 

Dieses Jahr sollte es nun aber losgehen. Und so wurde ein Termin festgelegt. Eine schöne Route hatten wir auch. Denn Karin hatte vor zwei Jahren einen Ritt in der Region Eider-Treene-Sorge ausgearbeitet. Sie und die Mitreiter hatten davon geschwärmt. Besonders freuten wir uns darüber, dass Karin mit Blue mitreiten wollte.

 

Die Quartiere wurden gebucht.

 

So verteilten wir einige Tage davor Futter, Wechselwäsche und Lebensmittel für unterwegs an die drei Stationen und verstauten den Rest in unsere Packtaschen.

 

Regenmantel und Regendecke konnten wir getrost zuhause lassen, denn es war wunderbares Wetter angesagt.

 

Meine Bini war kurz vor der Abreise ganz komisch gelaunt. Sehr schreckhaft und auch beim Reiten lief sie nicht wirklich entspannt. Das kannte ich gar nicht. Ich war einerseits besorgt. Es könnte ja auch sein, dass sie etwas hatte. Als sie am Tag vor der Abreise sich auch noch los riss und in die hinterste Ecke abdüste, da war ich allerdings eher wütend. Ich wusste nun wenigstens, dass sie problemlos laufen konnte. Dann beschloss ich, dass ihre komische Laune wohl daran liegen musste, dass ich doch etwas aufgeregt war. Die Tiere merken das eben sofort.

 

Am Montag packten wir dann alles ins Auto und holten die Pferde. Es dauerte etwas, dann standen beide oben und wir konnten los fahren Richtung Christiansholm.

 

Als wir dort ankamen, wurden wir von Karin, Dirk und Blue begrüßt. Ich stellte glücklich fest: „Meine“ Bini, wie ich sie kenne, war wieder da. Tiefenentspannt stand sie da und wartete geduldig, bis ich sie geputzt und gesattelt hatte. Dann ging es los.

 

Die vier Tage waren einfach nur traumhaft schön. Die Landschaft dort ist  einmalig, eine herrliche Ruhe und das Wetter war wunderbar. Wir konnten sogar in der Treene baden. Die Unterkünfte waren alle total unterschiedlich, aber an jeder Station wurden wir herzlich empfangen, köstlich bewirtet und auch die Pferde hatten alles, was das Herz begehrt.

 

Das Schöne an so einem Wanderritt ist, dass man von der ersten Minute an den Kopf frei hat. Ich habe überhaupt nicht an irgendwelche Probleme oder Arbeit gedacht, sondern einfach die Landschaft, die Begegnungen mit den netten Menschen und Tieren genossen. Wir nahmen uns vor, wegen der Hitze früh los zu reiten. Das klappte aber nicht, denn es war überall zu gemütlich. Schließlich hatten wir auch Urlaub.

 

Wir legten in den vier Tagen insgesamt gut siebzig Kilometer zurück. Die Route ging von Christiansholm nach Bergenhusen, dann über Seeth und Bargen und wieder zurück nach Christiansholm und ist absolut empfehlenswert.

 

Hervorzuheben ist noch, dass die drei Pferde in dieser kurzen Zeit zu einer wunderbaren Gemeinschaft zusammen gewachsen sind.

 

Das haben wir besonders gemerkt, als wir wieder zuhause ankamen. Ich wollte Bini auf die Weide bringen. Das erste Mal stutzte sie, als Tjeerde nicht mit ihr ging, sondern zur „Jungskoppel“ abbog. An der Weide angekommen nahm ich das Halfter ab. Bini verabschiedete sich kurz von mir und trabte dann los, aber nur vielleicht zwanzig Meter. Dann blieb sie stehen, guckte um sich, drehte um und lief wieder zu mir und wieherte laut.

 

Ich denke, sie hat nach Blue gerufen.

 

Zum Glück hat jeder von ihnen zuhause gute Kumpel, die vom Trennungsschmerz ablenken werden.

 

Unglaublich, wie schnell so eine harmonische Herde entsteht.

 

Tjeerde, der ja noch sehr unerfahren ist, hat in der Zeit zusammen mit Karsten einen Riesensatz nach vorne gemacht.

 

Alles in allem eine schöne Erfahrung, die nach Wiederholung ruft. Als nächstes ist allerdings erst einmal ein Reiterurlaub in der Lüneburger Heide geplant mit festem Quartier. Von dort aus kann man viele schöne Wege reiten. Darauf freuen wir uns auch schon sehr.

Während unserer Abwesenheit hat auf dem Hof alles bestens geklappt. Vielen Dank an die vielen Helfer. IHR SEID KLASSE!!!!

31.08.2016 ... er wusste es nicht...

Alle haben gesagt: Das geht nicht! Dann kam einer, der wusste das nicht. Und hat´s einfach gemacht!!

Unser Tjeerde ist wirklich der Knaller. Mit seinen sieben Jahren ist er noch in der Flegelphase. Er ist manchmal einfach frech. Und er ist sehr neugierig.

Gestern haben wir aber Bauklötze gestaunt. Mein Karsten war ganz gerührt.

Vom Vortag stand noch der Pferdeanhänger angekuppelt auf dem Hof. Nach einem schönen Ausritt hatten wir geplant, mit unseren Pferden mal wieder das Verladen ein wenig zu üben.

Ein Anhänger ist ja wie eine Höhle. Und Pferde sind nun einmal Steppentiere. Die meisten von ihnen mögen überhaupt keine Höhlen. Andere haben sogar richtig Angst davor. Wieder andere hatten schlechte Erlebnisse und mögen deshalb nicht in den Anhänger einsteigen.

Zudem ist es nicht angenehm, dort während der Fahrt das Gleichgewicht zu halten.

Ich bin mal mit gefahren, um mir das vorzustellen.

Daher ist es wichtig, dies immer mal zu üben. Damit die Pferde merken, dass es nichts Schlimmes ist.

Nun ja, wir hatten nach dem Ausritt die Pferde abgesattelt. Wie immer durften sie auf dem Hof grasen. Plötzlich hörten wir ein Poltern. Nanu? Das klingt, als wenn ein Pferd auf die Rampe des Anhängers tritt. Wir gingen hin und da stand Tjeerde auch schon ganz oben. Er guckte uns keck an, als wollte er sagen: Nun macht mich schon vorne fest und dann die Klappe zu. Wir können los.

Er ist wirklich der Knaller!

Hier sind ein paar Beweisfotos…

30.08.2016 Geheime Mission

Vor einigen Monaten bekamen wir einen traurigen und zugleich auch schönen Anruf. Eine Dame erkundigte sich, ob wir bereit wären, einem krebskranken Freund einen Wunsch zu erfüllen. Sie hatte sich mi dessen Ehefrau Gedanken gemacht, wie man ihm ein paar schöne Stunden schenken könnte. Wie viele Menschen schwärmt er für die Friesen.

Ihre Idee war, dass sie mit ihm zu uns kommen würden um dann mit ihm zusammen einen kurzen Augenblick bei den stolzen Pferden zu verweilen. Danach vielleicht noch einen Kaffee und dann würden sie sich auf den Rückweg machen.

Alles sollte eine Überraschung werden.

Dies ist ja für uns ganz einfach. Also verabredeten wir einen Termin. Uns wurde gleich gesagt, dass er schon sehr schwach wäre. Es könnte also sein, dass man spontan einen anderen Tag verabreden müsse.

Kein Problem, antworteten wir.

So war es dann auch. Leider rief die Ehefrau dann noch einmal an und meinte, dass es sehr knapp werden würde. Ihr Mann würde es wahrscheinlich kräftemäßig nicht mehr schaffen.

Dies erzählten wir Fee, die sofort sagte: "Und warum fahren wir nicht zu ihm? Ich würde auch gerne dabei helfen."

Natürlich, das ist doch die Idee.

Die Familie konnte es kaum glauben.

Und so fuhren wir nun heute mit Romeo und Aqua Richtung Lübeck. Alles klappte wunderbar. Ein Parkplatz direkt vor der Einfahrt, dort verewigte sich Aqua gleich mit einem dicken Haufen.

Alle wussten Bescheid, auch die Ärzte und die ganze Station.

Für kurze Zeit durfte er also die Klinik verlassen und wurde von seinem Freund abgeholt.

Trotzdem war es eine Überraschung und die ist geglückt.

Das Ehepaar stand zu Tränen gerührt in der Einfahrt.

"Ist das Romeo?", fragte die Frau. "Den habe ich mir so gewünscht!"

Wir führten die beiden Pferde nach hinten in den Garten, wo extra der Rasen nicht gemäht wurde. Dann gab es noch einen Riesenkorb mit Möhren und Äpfeln. Für uns leckeren Kaffee und Kuchen. Romeo probierte auch von den Himbeerblättern und Aqua hätte sich am liebsten mit an den Tisch gesetzt.

Der Mann war ganz gerührt und sagte: " Dass das jemand für mich macht....".Was mich besonders gefreut hat: Er sagte später genau das, was ich kurz vorher gedacht habe.

" Das ist so schön. Ich sitze seit langem mal einfach da und LEBE!"

Es hat uns sehr gefreut, dass wir das ermöglichen durften.

27.08.2016 Drei Pferde auf einem Wanderritt

….die beiden Jungs Blue und Tjeerde sollen mit Bini bald vier Tage auf einen Wanderritt gehen.

Alles ist geplant, Übernachtungen sind gebucht und wir Reiter freuen uns schon sehr. Die drei stehen in jeder Nacht auf einem anderen Hof zusammen auf einer Weide. Wir möchten gerne sicher sein, dass sie eventuelle Probleme vorher klären. Bini und Blue kannten sich schon vom letzten Wanderritt. Da lief alles super entspannt, aber Tjeerde ist zum ersten Mal dabei.

Daher besuchten uns Karin und Blue heute noch einmal, denn wir hatten beim letzten Treffen bemerkt, dass er und Tjeerde sich nicht auf Anhieb mochten. Dies galt es heute noch einmal zu klären.

Wir stellten erst Blue und Tjeerde zusammen und alles war unspektakulär. Man merkte den beiden zwar an, dass sie angespannt waren. Aber verhauen hat keiner den anderen. Dann kam Bini und los ging es.

Aber die drei rannten mehr, Bewegung war also für diesen Tag schon einmal gesichert. Ansonsten gab es mal den einen oder anderen Drohversuch, aber keiner berührte dabei den anderen. Es war mega interessant, dabei zuzusehen. Blue schirmte Bini von Anfang an regelrecht vor Tjeerde ab.

Er lief mit dem Kopf über dem Boden die ganze Zeit zwischen den beiden. Tjeerde stand irgendwann abseits und man sah förmlich eine Sprechblase. Aber er hatte wohl beschlossen, dass er zumindest für den Wanderritt „lieb“ sein würde.

Also kann es nun losgehen. Das wird sicher klasse werden.

24.08.2016 Vorbereitungen für den Wanderritt

Karsten und ich wollen momentan möglichst jeden Tag unsere beiden Pferde Tjeerde und Bini bewegen. Denn unser Wanderritt ist nicht mehr weit. Da brauchen Mensch und Pferd natürlich eine gute Kondition.

Unsere momentane Lieblingsstrecke führt über die rote Brücke. Heute machten wir noch einen kleinen Schlenker und kamen schnell beim Melkhus an. Dort stärkten wir uns mit einem Eis bzw. leckerer Maracuabuttermilch. Bei herrlichem Sommerwetter ging es danach weiter. Ein wunderbarer Ausritt.

24.08.2016 Hofimpressionen

Dieser Anblick erstaunt immer wieder mal einige Gäste.

"Äääääh, da laufen Pferde frei rum!!!", hören wir dann von ihnen.

Und wir antworten: "Alles okay, das ist hier ganz normal".

Nach dem Training grasen alle Pferde bei uns, das erspart uns so manches Mal das Rasen mähen.
Und manchmal machen die Pferde sich auch einen Spaß, indem sie freundlich auf die Gäste zu gehen. Könnte ja immerhin sein, dass sie etwas zu Essen dabei haben.

Hier seht ihr Tjeerde, Bini und Nelly...ganz entspannt.

20.08.2016 Große Weiden mit gesundem Gras

Mein Karsten "prahlt" gerne damit, dass sein Tjeerde so gut wie immer sofort angelaufen kommt, wenn er auf die Weide geht.
Darauf kann er auch wirklich stolz sein.

Nun ja, Bini mag mich auch sehr, das merke ich schon daran, dass sie ein richtig tolles Führpferd geworden ist.
Anfangs ging sie vorne, wenn ich ihr gesagt habe, dass es sein muss. Weil wir unerfahrene Pferde oder Reiter dabei hatten.
Also war es ihr Job, auf die Gruppe aufzupassen. Und sie hat es gemacht, das ist nicht selbstverständlich.
Mittlerweile hat sie sogar Spaß daran. Außer ganz selten mal....da ist sie eben ein richtiges Mädchen.
Auch alleine zuckelt sie mit mir durch die Gegend. Darauf bin ich stolz.
Und nun zeige ich euch, warum die Mädels momentan eher nicht angetrabt kommen, wenn man die Weide betritt.
Bei dem satten Gras ist das Essen eben wichtiger.

20.08.2016 Neue Urlauber

Für zwei Wochen hatten wir drei vierbeinige Urlauber hier bei uns. Susannes Pferde durften in dieser Zeit bei uns ordentlich "chillen", wie man heute sagt.

Die drei genossen es größtenteils. Hohes Gras und keine Arbeit....super.

An einem Tag goss es aber den ganzen Tag und es war wirklich bitterkalt. Und das im Sommer. Der Opi schaute mich an und sagte: Sach ma....hast du mal nach oben geguckt?? Wo ist hier eigentlich der Stall?? Den waren sie von Zuhause gewohnt. Sie können frei wählen, ob sie draußen oder drinnen sein wollen.
Das geht leider auf unserer Gastweide nicht.
Die beiden anderen sind im besten Alter und sollten das Wetter vertragen.
Aber Opi tat uns leid. Ihm war auch richtig kalt.
Also bekam er Binis Decke ausgeliehen und etwas Seniorfutter dazu. Schon hörte er auf zu Zittern. Ein Glück.
Am nächsten Tag war alles wieder gut. Das Wetter besserte sich und dann kamen die Bremsen.
Aber Susanne hatte vorsorglich Fliegenmasken für alle mit gegeben. Damit war es auch ohne Stall erträglich.

Spaß gemacht hat es mit den Dreien.
Und Susanne und Patrick konnten jedenfalls mal ein paar Tage ausspannen.

15.08.2016 Ausbildung Kamee / Fortsetzung

In den ersten Tagen durfte Kamee noch nicht an das Fohlen heran, heute standen sie schon sehr dicht und friedlich nebeneinander. Wahrscheinlich dauert es nun nicht mehr lange, bis das gegenseitige Fellkraulen losgeht.

...mittlerweile sind die drei wie eine kleine richtige Familie. Schön zu hören…

14.08.2016 Überraschungsbesuch

Heute rannten uns die Gäste förmlich die Bude ein.
Wunderbares Wetter und das Café hat geöffnet, also nichts wie los. Das dachten sich über achtzig Gäste. Einfach großartig.

Mittendrin hörte ich plötzlich ein freudiges Lachen und Anke rief: "JANAAAA!" Ich sah durch die Luke in die Diele....tatsächlich....da war sie.

"Unsere" Jana, die vor über einem Jahr einige Wochen bei uns verbracht hatte und in der Zeit wirklich die gute Fee für alles war.
Überall packte sie voller Eifer mit an. Das war eine schöne Zeit, die wir nicht wieder vergessen werden.
Dieses Wochenende war sie hier im hohen Norden zu einer Hochzeit eingeladen und kam spontan mit ihrem Freund vorbei.

Alle haben sich sehr gefreut, leider hatten wir nur so gut wie keine Zeit. Aber Marina lief mit Buddy zusammen zu den Weiden. So konnten die beiden alle Pferde besuchen. Und die beiden hatten auch noch Glück und bekamen Torte ab. Das hatte heute längst nicht jeder Gast. Aber alle waren zufrieden und genossen den schönen Tag.

09.08.2016 Nächster Ausbildungsschritt für unsere Kamee

Ein Friese vor der Kutsche ist ein wunderschöner Anblick.
Dies steht nun in den nächsten Montaten auf dem Trainingsplan.
Wir freuen uns, dass ein Bekannter sich hierfür angeboten hat.
Hierfür zog Kamee nun heute um zu einer Minifriesenfamilie. Eine Friesenstute, die in diesem Jahr ihr erstes Fohlen bekommen hat.
Sie ist selbst noch sehr jung, aber vor der Kutsche die Ruhe selbst. Sie wird ihr den Spaß am Fahren sicher schnell zeigen.
Alles Gute, liebe Kamee.

16.07.2016 Stammgäste zu Besuch

In dieser Woche hatten wir mal wieder Besuch von Familie Mätzler.
Sie gehören zu unseren liebsten Stammgästen. Momentan ist unsere Ferienwohnung an eine Familie aus dem Irak vermietet. Dies hielt die vier mit ihrem tollen Riesenschnautzer Pino aber keinesfalls davon ab, uns zu besuchen. Sie mieteten sich einfach in Kellinghusen ein und kamen dann tagsüber zu uns.
Wir freuten uns sehr darauf. Gina lief als erstes sofort zu Kamee.
Es war toll, den beiden zuzusehen. Auf der Weide folgte Kamee ihr überall hin, gerne auch im Trab :).

Glücklicherweise hatte Claudia am nächsten Tag Zeit und so ging ihr Traum in Erfüllung. Einmal auf Kamee reiten.

In der Zwischenzeit war wie bei jedem Besuch Hundetraining angesagt.Wir staunen jedes Mal, was für einfache Dinge unseren Buddy wieder ein Stück in die von uns gewünschte Richtung bringen. Ein riesiges Dankeschön dafür besonders an Gert und Madlen.
Die ganze Familie hat hier jedes Mal großen Spaß, als tolles Team auf dem Hof bei allen möglichen Dingen mit zu helfen und das stundenlang.
Einfach schön.
Da am nächsten Tag eine Schulklasse in die Heuherberge kommen sollte, probierten wir zusammen schon einmal das Waffeleisen aus.
Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Mal.

17.06.2016 Grundausbildung erfolgreich beendet!

Das waren doch gerade mal zwei Wochen!! Aber unsere Kamee war so artig und hat alles, was Susanne sich vorgenommen hat, mit Bravour gemeistert.
Schließlich ist es noch sehr früh, denn Friesen sind Spätentwickler und sollten nicht vor fünf regelmäßig geritten werden. Kamee ist erst vier!

Aber natürlich kann auch schon eine Vierjährige viel lernen, aber eben sehr behutsam.
Und natürlch gab es mal ein paar Bocksprünge, aber unser schlaues Mädchen hat sehr schnell gelernt, dass man ganz viel Lob bekommt, wenn man artig ist.

So bekamen wir heute die Nachricht: Kamee darf wieder nach Hause.
Darüber freuen wir uns sehr. Besonders schön ist auch, dass ein Pony in seinem hohen Alter von 33 Jahren für zwei Wochen regelrecht aufgeblüht ist. Denn es war seine Aufgabe, auf Kamee aufzupassen und das hat er einfach wunderbar gemacht. Hoffentlich vermisst er seine große Kleine nicht zu sehr.

Am letzten Tag gab es sogar einen gemeinsamen Ausritt. Straße, Lkws, Trecker, alles kein Problem.
Natürlich musste Gaylord auch dabei sein. Hier seht ihr ein Bild. Ist das nicht klasse? Der alte Herr sieht so aus, wie ein alter Herr mit 33 aussieht. So lange er weiter so fröhlich ist, wird er noch viele Jahre den Lilienhof Welsch auf Trab halten dürfen.

02.06.2016 Unsere "Kleene" geht auf Reisen

Bei vielen Friesenzüchtern ist es üblich, dass die jungen Pferde nach Holland verschickt werden, um dort ausgebildet zu werden. Dies dauert mehrere Monate und die Anreise ist selbst aus dem Norden nicht gerade kurz.
Ich habe noch nie viel davon gehalten. Sicher wird es gute Ausbilder in Holland geben, aber ich habe viele Friesen erlebt, die von dort nicht wirklich glücklich zurück kamen.
Man ist nicht dabei, weiß also überhaupt nicht, was alles während dieser Zeit passiert.

Jedes Tier, das wir besitzen, gehört für uns zur Familie und so möchte man sein "Kind" wirklich gut versorgt wissen. Es ist schon schlimm genug, dass es einige Zeit nicht bei einem ist.

So haben wir uns riesig gefreut, als unsere gute Freundin Susanne uns ein geniales Angebot machte.

Sie ist schon lange unsere Trainerin bei allen Fragen, was Reiten bzw. den Umgang mit Pferden, Sattel und Zaumzeug, Gesundheit und vieles mehr angeht und schlug vor, unsere kleine Kamee für ein paar Wochen zu sich zu nehmen um ihr die Grundbegriffe des Reitens beizubrigen.

Im Gegenzug würden zu einem späteren Zeitpunkt ihre drei Pferde bzw. Ponys zu uns kommen. Dann könnte Susanne mit ihrem Mann mal einen entspannten Urlaub genießen.
Wunderbar!!!

Und so machten sich Karsten und Sophie gestern auf den Weg nach Horst. Kamee stieg sofort in den Anhänger ein und neugierig wieder aus :.
Wir sind gespannt auf die Berichte. Sophie wird in der Zeit Susanne unterstützen, denn Kamee hat sich Sophie schon länger als "ihren Menschen" ausgesucht.....finde ich
J.
Es macht großen Spaß, den beiden zuzusehen.

21.05.2016 Old- und Youngtimer satt.

Was für ein grandioser Tag!

Heute machten achtzig Oldtimer auf der von Auto Wichert organisierten Rallye bei uns Halt. Die zahlreichen Zuschauer bestaunten die schicken topgepflegten Fahrzeuge, eins hübscher als das andere.
Die Teilnehmer genossen den Aufenthalt bei uns, stärkten sich mit leckerem Spanferkel und kühlen Getränken und saßen gemütlich plaudernd in der Sonne.
Die Prominenz wurde natürlich von den Fotografen mit den hübschesten Fahrzeugen abgelichtet.
Und während der ganze Hof bevölkert war zuckelte unsere Eseldame mit Pia oben drauf durch die Menschen und Fahrzeuge. Einfach großartig, dass unsere Hofbewohner alle so entspannt sind.

Eine Aufgabe sollte auch bei uns gelöst werden. Dazu wurde der einzig zugelassene Rennwagen, der in den 1950iger Jahren in Hagenbecks Tierpark zu finden war bei uns ausgestellt. Diese Rennwagen galten lange als verschollen und wurden 2012 glücklicherweise wieder gefunden. Unsere Nichte Pia und auch unser Hund Buddy durften Probe sitzen.

Bestaunt wurde auch der Audi RS6 von Audi Wichert. Kein Oldtimer, aber trotzdem sehr beeindruckend. Unser Sohn spart schon auf ein solches Auto.

Ein rundum gelungener Tag. Vielen Dank, dass wir dies miterleben durften.
Hier kommen nun eine Menge Fotos. Viel Spaß beim Ansehen.

15.05.2016 Friesen and friends 3.0

Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer, die dieses Fest - Friesen and friends 3.0 - wieder zu einem unvergessenen Tag haben werden lassen.
Es ist immer wieder umwerfend, wie viele Freiwillige es gibt, die mit Feuereifer dabei sind.
Den Regen am Anfang hatten wir zwar nicht bestellt, aber was soll´s....die Laune dadurch vermiesen lassen? Nee, nee, nicht mit uns. Und so kam dann doch die Sonne raus.
Ein tolles Programm, die schöne Musik der Band "2gether" und fröhliche Gäste, was will man mehr?
Fotos folgen in Kürze....

24.04.2016 Geburtstagsreinfeier

Heute hat eine sehr liebe Freundin Geburtstag. Ich habe sie vor einiger Zeit beim Linedance kennengelernt. Außerdem ist sie auch begeisterte Westernreiterin. So verstanden wir uns sofort. Ich bin dankbar, dass wir Gela getroffen haben. Man muss sie einfach sofort ins Herz schließen.

Vor einiger Zeit fragte sie uns, ob sie ihren Geburtstag bei uns feiern könnte.

„Na klar !“, sagten wir begeistert.

Und so kamen gestern viele nette Menschen zu uns und die Feier war einfach großartig.

Das Motto war Country und Western. Viele waren passend und sehr schick dazu gekleidet.

Gelas Familie ist musikalisch, das ist unglaublich. Viele Freunde wissen, dass Gela wunderbar singen kann. Viele fiebern schon dem 28 Mai entgegen, denn dann sehen wir sie  im Musical „Nerds“ – aufgeführt von der Musical-Company Pinneberg.

Auf der Feier hörte jeder von uns, dass die Musik im Blut der gesamten Familie liegt. Nichten und Neffen, Geschwister und auch Freunde sangen und dem Publikum stockte bei diesen Stimmen teilweise der Atem. Gela war natürlich sehr gerührt. „Diese Feier ist genauso, wie ich sie mir gewünscht habe“, sagte sie glücklich.

Natürlich wurde auch getanzt, damit vom köstlichen Buffet noch ein wenig mehr gegessen werden konnte.

Wir feierten bis zum Morgen, das ist wohl klar. Das Schönste für uns war, dass es am nächsten Morgen fast aussah, als wäre nichts gewesen. Denn die Gäste hatten noch in der Nacht geholfen, das Gröbste wieder her zu richten. Den Rest erledigten die Übernachtungsgäste.

Einfach schön.

20.04.2016 Männer WG

Unsere Männer-WG  wird nun auch langsam bunt. Die beiden Holsteiner wurden schon vor längerer Zeit von unseren Friesenjungs freundlich aufgenommen. Vor einigen Tagen zog nun ein Schwarzwälder mit seinem Friesenkumpel bei uns ein. Es ist jedes Mal wieder hochinteressant, sich anzusehen, was passiert, wenn neue Herdenmitglieder dazu kommen.

Erst liefen alle durcheinander, nur Romeo und Hermann standen in der Mitte und sahen sich alles an. „Lass die man machen“, konnte man Romeo ansehen. Schon bald wurde es ruhiger. Es wurde immer einer vor geschickt, um sich vorzustellen. Sehr freundlich ging en Calino, dann Mark zu den beiden. Tjeerde, unser kleiner Clown war etwas „auf Krawall gebürstet“. Aber es war alles harmlos. Romeo, unser Herdenchef brauchte nichts weiter zu tun als die beiden direkt anzusehen. Schon war ihnen klar: Er ist der Boss. Ich könnte dabei stundenlang zusehen. Man lernt dabei eine Menge über die Körpersprache der Pferde.

Es ist erstaunlich, wie schnell die beiden akzeptiert wurden. Sicher wird die Rangfolge noch öfter ausgetestet. Romeo musste auch schon einmal deutlich werden um klar zu machen: Ich bin wirklich der Chef! Aber alles geht hier sehr glimpflich ab. Unsere Bewohner sind eben alle tiefenentspannt.

Und auch die beiden „Neuen“ fühlen sich schon sehr wohl.

10.04.2016 Ein wunderschönes Wochenende neigt sich dem Ende.

Gestern wurde ein 60. Geburtstag bei uns auf dem Hof gefeiert. Eine großartige Familie kam zu uns. Auch hinter den Kulissen in der Küche bekam ich viel mit von dem schönen Programm, welches die Gäste sich für das Geburtstagskind ausgedacht hatten. Man merkte, dass alle mit Herz dabei waren.
Nachdem sich alle mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten gingen alle hinaus, denn die Sonne lachte.
Wie passend, dass gerade fünf Reiter vom Ausritt zurück kamen.
Die Kinder freuten sich besonders über Susanne, eine Bauernhofpädagogin. Besonders die Mädchen standen mit Herzchen in den Augen um die Pferde herum. Das Schönste zum Schluss... alle durften Shetty Flocke mit von der Koppel holen, ihn putzen..... und REITEN!!

Heute war unser Café wieder geöffnet. Wir waren schon gespannt, wie viele Gäste den Weg zu uns finden würden. Hatten wir doch zu Ostern die neuen Öffnungszeiten - nur noch einmal im Monat am Sonntag - bekannt gegeben.
Das Wetter war traumhaft und so kamen die Tortenfans scharenweise und tummelten sich im Garten.
Auch heute gab es wieder Pferde in action zu sehen. Saskias und Sophies Opa hatte für unsere Friesenomi Leika eine kleine Kutsche gebaut. Die wurde heute gebracht. Nachdem Familie Rentz den letzten Kuchen und Waffeln verspeist hatten, wurde das Prachtstück ausprobiert. Es hat großen Spaß gemacht.

Dann haben uns noch Anja, Karin und Thoddy mit Pinuú und Blue besucht. Sie wollten schon einmal ein bisschen für ihre Aufführung an unseren Tag der offenen Tür Pfingstsonntag üben. Aber erstmal wurde Torte gegessen.

Ein schönes Gefühl, wenn alle glücklich nach Hause gehen.

23.03.2016 Frühjahrsmüdigkeit oder einfach nur Entspannung pur?

Wenn man die Schnappschüsse des heutigen Tages sieht, dann könnte man glauben, dass die Frühjahrsmüdigkeit unsere Vierbeiner erfasst hat.

Andere meinen, es liegt an der wunderbaren Aura hier auf unserem Hof.

Es fühlen sich hier einfach alle sauwohl und sind mega entspannt. Dabei ist es egal, ob man vier Wochen oder schon Jahre hier ist. Klasse, oder?

20.03.2016 Der Frühling kommt

Endlich ist es so weit. Der Frühling naht mit großen Schritten. Die Sonne lacht und man merkt, dass alle wieder gut gelaunt und voller Tatendrang auf dem Hof unterwegs sind. Die Pferde freuen sich auch und toben durch die Gegend. Auf den Putzplätzen liegen täglich Berge von Winterfell. Man könnte davon sicher Pullover stricken….

Heute hatten wir den Stall dank lieber Helfer wieder in Rekordzeit fertig. Draußen wurde fleißig abgeäppelt.

Zur Belohnung startete eine bunte Truppe zu einem wunderschönen Ausflug.
Seht selbst. Wir hatten großen Spaß.

 

19.03.2016 es steht ein Pferd aufm Flur...

Gestern kam ich zufrieden und glücklich vom Tanzen. Es war schon spät abends. Als ich in der Diele stand hörte ich aus dem Stall ein Quietschen und wusste gleich, dass es unsere Bini ist. Nun ja, dachte ich. Sie macht das in letzter Zeit öfter, wenn ihr Lieblingscalino und Boxennachbar zu dicht ans Gitter kommt. Obwohl ich nach drei Stunden tanzen runde Füße hatte ging ich noch die letzte Runde mit Buddy. Als wir zurück kamen quietschte es schon wieder.
Merkwürdig....ich wollte erst rein gehen. Dann zog es mich doch in den Stall.

Ich staunte nicht schlecht. Bini stand vor Ytsjes Box und "grinste" mich an. Zum Glück hatte sie keine Kraftfuttertonnen oder Möhrensäcke geplündert. Statt dessen lag ein duftender Haufen am Ende der Gasse. Ich hatte das Gefühl, dass sie großen Spaß hatte.
Ich holte ihr Halfter und war froh, dass ihre Boxentür heil war.
Entweder hatten wir vergessen, sie richtig zu zu machen oder sie hatte den Riegel aufgepult.
Dann war der Ausflug beendet und die Tür gut verriegelt.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Dame mir sagen wollte.
Ein Offenstall wäre toll?....oder.....langsam wird es Zeit, dass wir auch nachts draußen toben dürfen. Ja, Bini, das ist bald so weit.

Mit dem Offenstall wird es allerdings noch eine Zeit dauern.

28.02.2016 Neuzugang

Wir möchten euch heute unsere Neuzugänge vorstellen. Eine kleine bunte Herde steht seit heute neben den Friesen and friends.

Nelly und Flocke kamen schon am Mittwoch an. Nelly ging relativ zügig auf den Anhänger. Aber das süße weiße Shetty stellte sich quer und sagte: „Da geh ich nicht rauf!“.

Susanne sperrte ihn also in den Stall und kam nur mit Nelly an. Flocke hat schon gezittert, sagte sie. Ich hole ihn Morgen zu Fuß.

Nelly sollte bei uns aber draußen bleiben über Nacht und alle anderen gehen momentan noch nachts in ihre Boxen. Nelly alleine in dunkler Nacht und Flocke alleine im Stall wenige Kilometer entfernt?? Das geht doch nicht, stellten wir fest. Also beschlossen wir, zu dritt noch einmal loszufahren. Wir würden den kleinen Kerl schon überreden. Also Rescuebonbons eingepackt und los. Nach einer halben Stunde stand er im Anhänger und war während der Fahrt ganz brav. Die Freude war riesig, als wir auf dem Hof ankamen. Nelly und Flocke genossen ihre neue Heimat. Die anderen liefen aufgeregt durcheinander und gingen dann schnell in den Stall. Schließlich war schon Abendbrot-Zeit.

Heute kam dann Vulkano an – auch Vulli genannt.

Er wurde sofort von den beiden akzeptiert. Auch die anderen begrüßten ihn neugierig und freundschaftlich über den Zaun. Bini gefiel Vulli gleich. Sah er doch fast aus wie sie!

Alle Zuschauer freuten sich sehr, dass alles so gut klappte.

Scheint an der besonderen Aura auf dem Hof zu liegen. Denn mit allen Neuankömmlingen war es bisher so.

Besonders loben möchten wir noch unseren Tjeerde. Er stand obercool am Anbinder, während alle anderen herumtobten. Es war so als würde er sagen: „Ich habe hier zu tun“. Einfachklasse, was du schon alles gelernt hast, Tjerde.

Heute Abend mussten wir ein wenig kämpfen, denn Vulkano kannte uns ja noch gar nicht. So lief er erst weg, als wir ihn in seine Box bringen wollten. Aber wir haben es geschafft. Nun gehen wir gleich noch einmal nachsehen, ob er auch brav schläft und schön zugedeckt ist.

In den nächsten Tagen werden wir die drei mit Desy und Paul bekannt machen. Dann wird die kleine bunte Herde noch schöner werden. Jockel wird sich sicher darüber freuen. Er hat es sich so für uns gewünscht.

Nun haben wir wieder zuverlässige Ponys, die sich über kleine Reiter freuen.

Viel Spaß beim Knuddeln, Putzen und natürlich beim Reiten!

Den Tag heute haben alle genossen. Bei dem Traumwetter wurde fleißig ausgeritten oder jedenfalls mit den Pferden spazieren gegangen. Als alle wieder da waren gab es frische Waffeln, von Robin gebacken. Ein rundum gelungener Sonntag.

07.02.2016 Äpfel mit Herz

Vor einigen Tagen bekamen wir eine tolle Nachricht:
"Der Sky-Markt in Itzehoe hat eine halbe Palette Äpfel, die er dem alten Friesengestüt Wittenbergen stiften möchte.
Könnt ihr sie bis heute Mittag abholen?"

 

Na klar, antworteten wir.
Die Pferde haben sich sehr gefreut bzw. freuen sich noch immer. Zwei große Schubkarren voll, das ist eine ganze Menge.

 

Da zu viele Äpfel Bauchweh geben und sie sich nicht ewig halten, hat Anke gleich das Schälmesser gezückt und die Dörrapparate hervorgeholt. Nun haben wir auch für die Zweibeiner wieder einen schönen Vorrat an leckerem Trockenobst.

Vielen Dank an das Team des Sky Marktes in Itzehoe.

21.01.2016 Reiterstammtisch

Diese Woche fand der erste Reiter- bzw. Pferdeleutestammtisch bei uns statt. Trotz des Wetters kamen einige Interessierte abends an. Gemütlich wie immer in der Diele bei Kaminfeuer.

 

Dieses Mal hatte ich alles an Essen auf den Tisch gestellt. So konnte sich jeder nehmen, was er wollte. Und ich musste nicht immer in die Küche düsen.

 

Nudelsalat, Kartoffelpizza mit Tomaten-Salsa, schwedische Kottbullar, Tomatenblumen.... zum Nachtisch Schneegestöber oder Rotweinsuppe.
Wir klönten sehr lange, schon war es fast Mitternacht.
Es war wieder sehr schön und vor allem interessant, was man so alles lernt, wenn man sich austauscht. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

 

Altes Friesengestüt

Wittenbergen

 

Birgit und Karsten Walther 

Alt Wittenbergen 7

25548 Wittenbergen

Telefon: 04822 6369

FAX: 04822 378 5801

info@altes-friesengestuet-wittenbergen.de

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